Wie Bernd mehr Selbstvertrauen gewann und 2000 Euro verdiente

Wie Bernd mehr Selbstvertrauen gewann und 2000 Euro verdiente war für Bernd durch eine Erkenntnis die ihn wie ein……

Bernd ist, wie soll ich das beschreiben, ist ein Mensch der gewohnt ist nach Anweisung zu arbeiten. Er baut Schaltkreise zusammen und überprüft sie auf Fehler. Ermacht den ganzen Tag eigentlich immer die gleiche Tätigkeit.

Er nimmt ein Teil nach dem anderen, setzt es auf eine Platte, lötete die Teile auf der Platte an, verkabelt sie mit ein anderen und testet dann ob Strom fließt. Im großen und ganzen ist er ganz zufrieden mit seinem Leben, er verdient ganz gut, hat eine tolle Wohnung, Freunde mit denen er sich trifft.

Und was eigentlich für Bernd wichtig ist, in seiner Freizeit malt er. Bernd hat sich bei seinen Freunden als perfekter Zeichner von Landschaft einen Namen gemacht.

Da Bernd auch aktiv in seiner Bürgerinitiative für „Unser Dorf soll schöner werden“ tätig ist, war es nahe liegend das Bernd gefragt wird ob er doch eine Grafik für ihr nächstes Projekt entwickeln kann.

Nun gibt es aber große Unterschiede zwischen einer Landschaftszeichnung und einer Werbegrafik. Dieses ist Bernd auch bewusst und äußert Bedenken. Die Freunde lassen aber nicht nach und loben die bisherigen Zeichnungen.

Das schmeichelt natürlich auch dem Selbstbild von Bernd und man stimmt zu. Jedoch warten die Freunde vergeblich auf ein Ergebnis, weil Bernd einfach nicht fertig wird. Die Grafik soll perfekt sein, und das ist sie einfach nicht. Also bleibt nur ein Weg: aufschieben.

Dafür wird man wohl kritisiert. Das ist aber immer noch besser, als hätte man sich als nicht fähig geoutet. Man ist ja nicht wirklich gescheitert, man könnte – ja noch. Bernd hat eines auf jedenfall erreicht. Durch dieses Aufschieben hat man auf jeden Fall den Mythos seiner Fähigkeiten geschützt.

Doch bringt Bernd und die anderen das wirklich weiter? Und was Bernd noch für ein Problem hat, dazu komme ich gleich.

Wo liegt Dein Selbstvertrauen?

Denn je besser Dein Selbstvertrauen ist –immer auf der Basis von realen Erfahrungen, umso weniger Angst werden wir oder du haben vor eventuellem Misserfolg, weil du Dir und Deinen Fähigkeiten vertraust.

Je weniger stark Dein Selbstvertrauen ist, umso mehr wirst du Gründe für Misserfolg woanders suchen und finden. Damit bleibt Dein Schein-Selbstvertrauen unbeschädigt und du bist immer noch der Beste. Die Anderen sind schuld, einschließlich des Schicksals.

Aufschieberitis

Aufschieberitis, ist keine Erfindung von mir das Wort gibt es wirklich und hat was mit dem Verhaltenssystems zutun und ist nicht abhängig von der Intelligenz. In der Psychologie gibt es dafür übrigens den Fachbegriff „Procrastination“.

Denn wer kennt die Situationen nicht, dass man Angelegenheiten, die zu tun oder zu entscheiden sind, vor sich herschiebt (ich selber nehme mich nicht davon aus, aber ich arbeite daran). Um eben nicht zu handeln und nicht zu entscheiden.

Dabei geht das ja nicht, denn dann habe ich mich damit entschieden, noch nicht zu handeln oder noch nicht zu entscheiden. Im Grunde geht man damit Verantwortung aus dem Weg.

Es gibt auch Glaubenssätze, die einem dabei unterstützen, wie z.B.:

„Manche Dinge erledigen sich durch langes Liegen von selbst“.

Auf wirklich Unwichtiges bezogen mag dieses zutreffen, aber auf Vieles andere nicht.

Nehmen wir als Beispiel wieder Bernd. Denn Bernd war wie gesagt, eigentlich schon sehr erfolgreich mit dem Malen und verdiente nebenbei immer wieder gutes Geld damit. Deshalb hatte er sich auch als Selbständig mit einem Kleinunternehmen an gemeldet.

Da kommen wir zu dem zweiten Problem von Bernd. Die Steuerklärung eines Selbständigen mit einem Kleinunternehmen. Diese Steuerklärung ist zunächst eine Kleinigkeit. Dann kommt die Erinnerung des Finanzamtes und es wird wichtig. Dann kommt die Zwangsgeldandrohung und es wird dringend.

Der Druck wird immer größer. Einer der Gründe für das Aufschieben dieser Steuererklärung ist möglicherweise die Angst, in der Erklärung etwas falsch zu machen, zu viel Steuern zahlen zu müssen. Angst vor Fehlern.

Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und weniger erfolgreichen:

„Es ist die Bereitschaft, rasche Entscheidungen zu treffen und zu handeln.“ Also nicht aufschieben!

Die häufigsten Gründe für das allgegenwärtige Aufschieben sind.

Lass uns sie einmal betrachten und dann, wie man dieses verhindert.

Das Aufschieben kommt oft gut getarnt daher. Es fallen einem andere Tätigkeiten ein, die stattdessen gerade jetzt getan werden müssen:

– Schreibtisch aufräumen, Wäsche bügeln, das Auto waschen, mal eben die Mail checken, einkaufen usw. –

Damit werden Aufgaben verschoben und Entscheidungen gemieden.

Aufschieben ist eine Art Selbstschutz und hängt sehr eng mit der Angst vor Erfolg oder Misserfolg zusammen. Die häufigsten Gründe für diese Angst sind ein beschädigtes Selbstvertrauen, Minderwertigkeitsgefühle (geschwächtes Selbstwertgefühl) sowie Scham, sich zu blamieren und auch häufig Perfektionismus.

Aber auch der Zwang, immer nett sein, von anderen geliebt werden zu wollen. Deshalb nicht Nein sagen zu können. Dies ist allerdings keine vollständige Liste.

Je besser Dein Selbstvertrauen ist – immer auf der Basis von realen Erfahrungen, umso weniger Angst wirst du haben vor eventuellem Misserfolg, weil du Dich und Deinen Fähigkeiten vertraust.

Was hat Angst vor Erfolg damit zu tun?

Aber auch Angst vor Erfolg führt zum Aufschieben.

Das ist eine Aussage, bei der vermutlich Viele den Kopf schütteln und sagen:

Ich will doch erfolgreich sein. Wieso sollte ich also Angst davor haben?

Wie Bernd mehr Selbstvertrauen gewann und 2000 Euro verdiente

Wie Bernd mehr Selbstvertrauen gewann und 2000 Euro verdiente

Bei Bernd, war das nicht anders. Bernd realisierte das als sein Kumpel in einem Gespräch Ihn darauf aufmerksam, weshalb er nicht schon vor Jahren so erfolgreich wäre, wie er es hätte sein können.

Dieses Gespräch mit seinem Kumpel, war für Bernd wie ein Weckruf und legte einen Schalter um. Also nahm er allen Mut zusammen und setzte sich mit seinen Kumpel’n seiner Bürgerinitiative zusammen und sie besprachen nochmals was er sich vorstellte und zusammen erstellten sie eine Kampagne zusammen die allen zusagte.

Auch seine Steuererklärung machte sich fast von alleine, denn Bernd bekam Hilfe von einem Mitglied aus der Bürgerinitiative.

Das Gute an diesen beiden Dingen waren, das Bernd feststellte das es nicht schlecht oder schlimm ist, ehrlich zu sein das man Hilfe braucht und auch an nimmt. Das schlimmste an der Sache war den Mut zu haben es sich ein zugestehen, das man eben Hilfe braucht um ein Projekt um zusetzen und eben nicht als Versager da zu stehen.

Vor allem hatte Bernd den Vorteil durch die Überwindung seines Inneren Schweinehundes, der Aufschieberitis und Mut zu handeln, das Bernd fast 2000 € verdiente durch die Steuererklärung Geld zurück bekam und durch den Verdienst mit der Werbeaktion der Bürgerinitiative.

In einem Seminar was ich besucht habe, sagte ein Trainer einmal:

„Es gibt Menschen, die werfen sich selbst – kurz vor Erreichen ihres Zieles – Knüppel zwischen die Beine und verhindern damit ihren Erfolg.“

Denke einmal darüber nach!

Ich war auf jedenfall für einen Moment sprachlos wegen der Wahrheit, die ich sofort fühlte.

Warum also hatte ich meine Erfolge in der Vergangenheit verhindert? Eine gute Frage!?

Selbstanalyse und Gespräche mit vielen Menschen in der Zeit danach brachte mir die Erklärung:

Nach außen hin haben viele – mich nicht ausgeschlossen –  ein ausgeprägtes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, nach innen hin – im Unterbewusstsein – Angst vor Veränderungen, die zwangsläufig mit dem Erfolg verbunden gewesen wären.

Zurück zur Feststellung nach der Angst vor Erfolg.

Beispiele für Gründe, den Erfolg zu verhindern:

  • Ich müsste meine Komfortzone verlassen,
  • Ich müsste unter Umständen lieb gewonnene Gewohnheiten verändern,
  • Ich habe weniger Zeit für meine Partnerin,
  • Ich habe weniger Zeit für meine Freunde,
  • Ich entferne mich von Freunden (du willst wohl etwas Besseres sein),
  • innere Zweifel über die eigenen Fähigkeiten

Diese Arten, so zu reagieren, sind fast immer in unserer frühen Kindheit und Jugend geprägt. Z.B. mit solchen Formulierungen:

„das schaffst du doch sowieso nicht. Oder: „Hochmut kommt vor dem Fall.“ „Schuster bleib bei deinem Leisten.“ usw.

Wie kann man nun diese Aufschieberitis verhindern?

Mein Vorschlag, zunächst einmal solltest Du dir Deinen Situationen bewusst werden oder machen, in denen Du dazu neigst, wichtige Dinge aufzuschieben. Nehme Dir z.B. 15 Minuten Zeit mal darüber nachzudenken, und die Situationen in eine Liste einzutragen.

Ich selber arbeite viel mit Listen, im ersten Moment kann es sein, das es dir als viel mehr Arbeit erscheint, doch es hat den Hintergrund, wenn man sich etwas schriftlich aufschreibt, also ich reden hier von handschriftlich (nicht eine Exeltabelle erstellen und sich das im PC eintragen), nein handschriftlich, das man diese Sachen sich viel besser merken und um setzen kann.

Also mache dir die Mühe, das du vier Spalten auf einem Papierblatt machst.
In die erste Spalte schreibe Dir die Situationen und in die zweite die Gründe auf. In die dritte Spalte schreibe Dir, was du tun könntest, um das Aufschieben zu verhindern.

Dann mache Dir in der vierten Spalte eine Notiz, wie Du Dich belohnen kannst, wenn es Dir beim nächsten Mal gelingt, dieses konkrete Aufschieben zu verhindern. Und denke nicht so kompliziert mit den Belohnungen, ein geiles riesiges Eis in der nächsten Eisdiele zum Beispiel.

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Mein Fazit:

Wie Bernd mehr Selbstvertrauen gewann und 2000 Euro verdiente

Aufschieben in der Hinsicht hat nicht unbedingt was mit Faulheit an sich zu tun, sondern vielmehr mit der Angst und seinem eigenen Selbstbewusstsein.

Für die Zukunft:

Stelle Dir bei jeder neuen Aufgabe folgende Fragen:

1. Was ist mein konkretes Ziel?
2. Kann ich das, will ich das?
3. Kann ich die Zeit dafür fest einplanen?
4. Kann ich diese Aufgabe in kleinere Blöcke aufteilen?

Und ganz wichtig, den Perfektionismus ablegen (lieber fehlerhaft beginnen, als perfekt zu zögern!) Niemand ist PERFEKT

  • Mache Dir tägliche Eintragungen in Dein Erfolgs-Tagebuch.
  • Schreibe Dir 3-5 Erfolge in Dein Erfolgs-Tagebuch.

Ich selber benutze dies auch, genauso wie meinen Flow. Was ein Erfolgs-Tagebuch genau ist habe ich Dir hier – Dein Erfolgs-Tagebuch mit einer Vorlage für Dein Erfolgs-Tagebuch zusammen gefasst.

Trage Deine getroffenen Entscheidungen als Erfolg in Dein Erfolgs-Tagebuch ein. Wichtig tragen Sie jeden Tag in dein Erfolgs-Tagebuch ein. Probiere es aus.

Denn wir können niemanden für unser Leben verantwortlich machen, wie wir Leben, sondern nur uns selbst.

Du wirst sehen es wird dann einiges leichter in Deinem Leben, wenn Du regelmäßig deine Komfortzone verlässt, dein Erfolgs-Tagebuch jeden Tag machst; – du musst doch nicht alles gleich radikal ändern, mache kleine Schritte, der Rest kommt von alleine.

Ich wünsche Dir auf jedenfall viel Spaß dabei, eben auch das Du nicht aufgibst zu kämpfen, für das Ziel oder den Wunsch, die Leidenschaft nachdem was Du suchst, vor allem mit viel Spaß und Dankbarkeit.

Schreibe mir, schreibe einen Kommentar, teile es einfach allen mit, ob du deine Lösung gefunden hast.

Also bis dann.

antjescholz-mlm.de

P.S: Im Übrigen bin ich der Meinung, sei ehrlicher zu Dir selbst.

Mit sonnigen Grüßen
Was hat ein Affe mit Deiner Komfortzone zu tun

Antje 

Also mach den Schritt, einfach unten eintragen und hole dir Deine Werkzeuge, die dich ein wenig dabei unterstützen soll, deine Leidenschaft, dein LifeStyle zu finden.

Dein Hamsterrad NEIN Danke Paket