Was ist ein Elevator Pitch

Was ist ein Elevator Pitch?

Das ist eine gute Frage.

Es war ungefähr 2004 als ich mich intensiv mit dem Elevator Pitch aus einander gesetzt habe.

Mein erster Pitch war 2004, ich besuchte eine Seminar und in der ersten Kaffee-Pause, wurde mir oder besser gesagt, bewusst, was ein Pitch eigentlich ist, denn ich hatte keinen.

Und bei der Frage: “was machst du beruflich?” muss ich doch gestehen, bin ich von einem ganz anderen Bild aus gegangen, denn ich persönlich war so fasziniert von diesem Beruf, das ich davon aus ging, das andere das auch wären oder seien, wenn ich es erkläre.

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Ich sitze mit 5-8 Leuten am Tisch bei Butterbrezel und Kaffee, als einer der Herrschaften die Idee hatte man solle sich doch mal kurz vorstellen. Und jetzt hatte jeder von uns ungefähr 60 Sekunden Zeit, sich den anderen vorzustellen.

Und dann kommt der Satz: „und was machen Sie so beruflich?“ …ja, also mein Name ist Antje Scholz ähm .. Ich wollte antworten und konnte nicht wirklich meine Ideen und mich spannend in kurzer Zeit präsentieren.

….Zu der Zeit hatte ich kein Konzept, es war einfach nur peinlich.

Bis dahin hatte ich mir nie große Gedanken darüber gemacht, eigentlich hatte ich auch noch nie von einem Elevator-Pitch gehört. Doch da wurde mir bewusst, wie wichtig er ist und das solche Veranstaltung ohnehin ein wunderbarer Ort sind, neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Was ist ein Elevator Pitch

Was machst Du so beruflich?

Bis zu diesem Zeitpunkt, wenn ich erzählte, das man einen anderen Beruf habe, eine Networkerin oder Internet Marketerin ist, dann blicke ich meist in fragende und oftmals sehr skeptische Gesichter. Und ganz am Anfang meiner Selbstständig im Bereich Network, musste ich mir deshalb immer öfter auf die Lippen beißen, um nicht aus zuflippen.

Denn sobald das böse Wort “Network” “Network Marketing” oder sogar “MLM” viel, wurden die Gesichter meiner Gegenüber zu einer Mimik:

“Aha, also Schneeballsystem.” “und damit kann man doch kein Geld verdienen.”

Und was machst Du beruflich

Tja, eine gute Frage.

Meine Antworten viel dementsprechend manchmal sehr sarkastische aus.

Was bin ich denn?

Ich liebe meinen Beruf als Networkerin. Aber, wir kreativen Gestalter des anderes Seins, arbeiten in einer von Missverständnissen durchdrungenen Branche, dem Network, Network Marketing oder MLM.

Es scheint für viele Menschen schlicht unbegreiflich zu sein, dass man mit diesem Beruf tatsächlich Geld verdient und – unfassbar – davon auch noch leben kann.

Und gerade in der heutigen Zeit von Smartphone und PC, in unserer Handwerker-Nation Deutschland,( immer schön genormt auf DIN) glauben erstaunlich viele Menschen nicht, dass das ein ehrlicher und geiler Beruf ist, bei dem man tatsächlich ausreichend Geld verdient.

Dieser Unglaube führt meist in einem direkten Gespräch, sagen wir es mal so, „ein Missverständnis jagt das nächste.“ 😉

Hier die schönsten Fragen, die über den Fragesteller meist mehr verraten, als der Gefragte jemals antworten könnte.

„Wie kommst Du eigentlich auf Network Marketing, das ist doch alles ein Schneeballsystem?“

Eigentlich ist diese Frage an sich gesehen harmlos – aber in ihr versteckt sich eine schlimme Offenbarung des Fragestellers.

Es ist traurig: Aber wer danach fragt, wie kommst du eigentlich auf Network Marketing und gleichzeitig sagt, das ist doch ein Schneeballsystem, der hat noch niemals wirklich darüber nach gedacht. Denn Schneeballsysteme an sich, sind in Deutschland verboten.

Also, wie erklärt man einem Menschen, der sein Leben bisher ausschließlich in seinem Hamsterrad laufend verbracht hat, was Wind ist!? – Gar nicht.

Deshalb war meine Standard-Antwort auf diese Frage: “Einfach so und ich liebe alle Jahreszeiten.”  Laut meiner Statistik waren 95 Prozent der Fragesteller mit dieser Antwort zufrieden. (eigentlich eher ich, weil weiter Erläuterung = Zeitverschwendung)

Die restlichen 5 Prozent wollen es genauer wissen. Denen sagte ich:„Ehrlich gesagt, liebe ich eher den Sommer, denn ich bin neugierig, beeindruckbar, einfach geil drauf. Ich bin Lebenskünstler, denn Ich gehe gerne an Orte an denen ich noch niemals war, um Dinge zutun, die ich niemals getan habe.

Wie komme ich also auf Network!? Nun, gelegentlich ziehe ich einfach mal den Kopf aus dem Arsch.“ 😉 , da ich kein Teil mehr von DIN Norm und Hamsterrad bin.

Im nach herein, ist das eigentlich schon ein Pitch gewesen, wenn auch sarkastisch, was mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst war.

„Was macht so ein Networker eigentlich beruflich?“

Diese Frage muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Hier gibt der Fragesteller klar zu erkennen, dass in seinem Universum, wo Berufe wie Network nichts mit Beruf an sich, zu tun haben.

Alles fernab was seiner DIN NORM-zertifizierten Welt entfällt, ist bei ihm in die Kategorie „Abzocke“ „Betrüger“ oder „Hobby” ein zuordnen. Mit Arbeit hat Network für ihn nichts zu tun.

Um hier auch mal alle Missverständnis aus dem Weg zu räumen: Auch Networker dürfen eine Rechnung schreiben und stell dir sogar vor, zahlen können sie die auch noch.

Es gibt sie sogar in Studierter-Art, denn Network Marketing ist mittlerweile ein Studium-Fach – tataaa – sogar mit Abschluß möglich. 🙂 (Fachhochschule European Business Management / Handelsmanagement in Worms.)

“Wenn Du dein Hobby zum Beruf hast, wann hast Du dann eigentlich frei?”

WOW, was für eine tolle Frage! Verrät Sie doch, warum der Fragesteller eigentlich einen Beruf hat. Beruf, was für ein Beruf, er hat Ihn um frei zu haben.

Für ihn gibt es oft eine klare Grenze, eine Schublade für Berufsleben und eine Schublade fürs Privatleben. Zuhause denkt er wenig an seinen (Fuck-Job, weil gedanklich schon tausendmal gekündigt) Job – und generell möchte ich behaupten:

Das sein Job nicht viel mit seinem Leben zu tun. Er kommt nach Hause, macht die Tür zu, schiebt sich seine Tiefkühlpizza in die Mikro, setzt sich vor die Klotze und muss nicht mehr nachdenken.

Es ist sehr schwer diesem Menschen zu erklären, dass ein Networker sich für seinen Beruf nicht entschieden hat, um sein Leben nur zu finanzieren, sondern weil ein Networker im Grunde ein LifeStyle-Designer ist, der es versteht nicht der DIN Norm zu entsprechen.

Sein Privatleben – wenn man es denn so nennen mag – ist oft nichts anderes als die Inspirationsquelle seines Berufslebens. Ein Networker hat also genaugenommen niemals frei.

“Warum hast Du eigentlich den sicheren Job gekündigt?”

Hier tut mir der Fragesteller wirklich geradezu leid – er glaubt tatsächlich, dass er sicher sei.

Fragt all die VW-Angestellten die demnächst keinen Job mehr haben, all die Anwälte, die keinen Job bekommen haben, nach dem Studium und all die Bankkaufleute, die in der Finanzkrise ihren Job verloren haben oder die ganzen BWL-er, die erst gar keinen bekommen.

Sogar im 19ten Jahrhundert wußte man schon, „Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade der Unsicherheit.“ Anton Pawlowitsch Tschechow (1860 – 1904), russischer Meister Dramatiker

Nun, ich habe nichts Sicheres gekündigt, weil es nichts Sicheres gibt.  Sicherheit – und das ist wahr – ist eine Illusion… 😉

Was ist ein Elevator Pitch?

Sorry für die Ausschweifung, aber es ist doch manchmal nicht ganz einfach mit der immer noch anhaltenden Engstirnigkeit um zugehen, deshalb nehme ich es mit Humor und ein wenig sarkastisch, macht auch irgendwie Spaß. 😉

die Frage war ja: Was ist ein Elevator Pitch?

Der Elevator Pitch ist eine kurze Präsentation, ein Gespräch das ungefähr 60 Sek. dauern soll, um seine persönliche Geschäftsidee/Produkt, einem Investor/Kunden überzeugend vor zustellen.

Der Begriff Elevator Pitch hat nicht unbedingt etwas mit einer Aufzugsfahrt zu tun oder das sich diese Geschäftspräsentation in einem Aufzug abspielen soll. Vielmehr damit, das der Elevator-Pitch beschreibt, das eine Präsentation mit der Länge einer Aufzugsfahrt, von etwa 30 bis 60 Sekunden dauern soll.

Der Begriff leitet sich von Verkaufsgesprächen ab, die in den Bankenviertel von New York der 1980-er Jahren, in Aufzügen statt fanden, in denen junge Unternehmer erfolgreich Ihre Geschäftsidee, dem sonst nicht erreichbaren CEO/Geschäftsführer präsentierten.

Der Elevator Pitch ist quasi eine ganz persönliche und einzigartige Selbstdarstellung. Dabei kann es sich um eine einfache Vorstellung einer Person/Produkt handeln oder darum, einem potenziellen neuen Geschäftspartner seinen neu entwickelten Plan/Produkt/Idee schmackhaft zu machen.

Meistens jedoch ist vom Elevator Pitch die Rede, wenn ein Unternehmen/er einem potentiellen Investor/Geschäftspartner seine Geschäftsidee verkaufen möchte.

Dabei geht es aber nicht darum, einen ausgefeilte Präsentation vorzulegen, sondern es ist der erste Schritt, ein herantasten, um sein Gegenüber schnell davon zu überzeugen, sich die ganze Präsentation, mitsamt allen Informationen anzuhören.

1. Was ist ein Elevator Pitch – 1. Schritt in 5 Schritten – Ziel des Elevator Pitches

Nicht vergessen: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance und dies gilt vor allem für einen Elevator Pitch.

Das Ziel ist immer oder sollte sein, einen potenziellen neuen Kunden zu gewinnen, indem man Ihn in 60 Sek. davon überzeugt, einen Geschäftstermin für eine ausführliche Geschäftspräsentation zu bekommen.

Damit dieser erste Eindruck erfolgreich verläuft, gilt es, ein paar Regeln einzuhalten. Der neue Geschäftspartner und seine Interessen sollten direkt auf emotionaler Ebene angesprochen werden.

Heißt: die Darlegung der Kurzpräsentation mit rhetorischen Fragen, Metaphern und das Sprechen in Bildern können hier helfen. Vor allem sollte klar und deutlich gesprochen und Fremdwörter vermieden werden.

Ziel ist es schließlich, einen potenziellen Kunden neugierig zu machen, indem man Ihn, in wenigen Sekunden davon überzeugt, sich eingehender mit der Geschäftsidee beschäftigen zu wollen.

Sprich: Eine Einladung zu einem ausführlichen Gespräch, mit Austausch der Visitenkarten und einem Geschäftstermin/Rückruf, in dem dann ein detaillierter Businessplan vorgelegt werden kann, dies ist das Hauptziel eines Elevator Pitches.

Hier noch 1. Blog-Artikel zum Thema: Elevator Pitch, falls du sie noch nicht gelesen hast.

http://antjescholz-mlm.de/die-antwort-auf-aehhh-was-machst-du-beruflich/ ,

 

Dein Elevator Pitch in 5 Schritten

Wie Du jetzt genau Deinen ganz persönlichen Elevator Pitch erstellst, werde ich Dir in meinem gratis E-Book Schritt für Schritt erklären.

„“Und was machen Sie so beruflich“ – Dein Elevator-Pitch – In 5 Schritten zum Elevator-Pitch“

Mein Fazit: 

Was ist ein Elevator Pitch?

Du kannst Deinen Elevator Pitch, für deinen persönliches Umfeld so wählen wie Du selber bist. Selbst wenn du Angestellter bis, an der Kasse arbeitest oder im Büro, kannst Du mit einem interessanten Pitch neugier erzeugen.

Bist Du natürlich Selbstständig oder auf dem Weg dahin, auch wenn du es Nebenbei als Zweitjob vorhast, dann ist ein ganz persönlicher Pitch unerlässlich.

Wichtig hier aber, es muss zu Dir passen, erfinde nichts dazu, das wird sich sonst schnell rächen. Sei einfach DU, erstelle Dir ein paar unterschiedliche Pitches und probiere Sie aus.

Frage Deine Kumpel und besten Freunde wie sich die unterschiedlichen Pitches anhören.

Ach ja, Humor kann immer helfen, sehe es als Herausforderung an.

Wie gesagt, lade Dir das gratis E-Book von mir runter und fange an.

Ich wünsche Dir bei deinen Versuchen viel Spaß. Gerne kannst du deinen Pitch auch unten im Kommentarenfeld einstellen, wäre super.

Schreibe mir, schreibe einen Kommentar, teile es einfach allen mit.

Also bis dann.

Also mach den Schritt, einfach unten eintragen und hole dir Deine Werkzeuge, die dich ein wenig dabei unterstützen soll, deine Leidenschaft, dein LifeStyle zu finden.

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P.S: Im Übrigen bin ich der Meinung, sei ehrlicher zu Dir selbst.

Mit sonnigen Grüßen

Antje 

Vor allem würde es mich Interessieren was Deine Ziele, Wünsche, dein persönlicher LifeStyle-Gedanke ist.

Melde dich gerne zu einem 30. Minuten Gespräch mit mir persönlich an und beantworte mir die Fragen und ich helfe dir dabei die nächsten Schritte zu definieren, um gelöst erfolgreich zu werden.




 

Natürlich werden Deine Daten vertraulich behandelt und nur von mir persönlich.

 

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