Die Antwort auf ÄHHH – Was machst Du beruflich

Die Antwort auf ÄHHH – Was machst Du beruflich!?

Und was machst du so?

Warum wir diese dämliche Frage meistens verfluchen.

Diese Frage bekommen wir in Small Talks so oft gestellt und für einige ist sie wahrscheinlich leicht zu beantworten. Diejenigen die schön brav in Ihrem Hamsterrad die Runden drehen und schön nach DIN Norm nicht davon abweichen, werden sich über diese Frage keine Gedanken machen oder sogar verschwenden.

Doch wenn ich oder jemanden der seiner Kreativität freien lauf lässt, und erzählt, das man/ das ich einen anderen Beruf habe, eine Networkerin oder Internet Marketerin bin, dann blicke ich meist in fragende und oftmals sehr skeptische Gesichter.

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Und ganz am Anfang meiner Selbstständig im Bereich Network, musste ich mir immer öfter auf die Lippen beißen, um nicht aus zuflippen.

Und bei der Frage: „was machst du beruflich?“ muss ich doch gestehen, bin ich von einem ganz anderen Bild aus gegangen, denn ich persönlich war so fasziniert von diesem Beruf, das ich davon aus ging, das andere das auch wären oder seien, wenn ich es erkläre.

Doch sobald das böse Wort „Network“ „Network Marketing“ oder sogar „MLM“ viel, wurden die Gesichter meiner Gegenüber zu einer Mimik:

„Aha, also Schneeballsystem.“ „und damit kann man doch kein Geld verdienen.“

Und was machst du so?

Die Antwort auf ÄHHH - Was machst Du beruflich!?

Sie ist allgegenwärtig und stirbt nicht aus, quasi wie ein alter Kaugummi der hartnäckig am Schuh klebt und ist unter den Smalltalk-Phrasen die Nummer eins:

„Und was machst du so?“. Im Bekanntenkreis, auf Partys, im Büros, und in der dunklen Spelunken gegenüber:

Überall, wo sich Menschen kennenlernen, fällt ständig diese Frage.

Für den Hamsterrad-Läufer, der seine Arbeit im Angestelltenverhältnis beschreibt: “Ich arbeite bei Audi am Band”, “Ich verkaufe Versicherungen.” oder “Ich bin Verkäuferin bei REWE”, wohl eher kein Problem.

Schwieriger wird es, wenn du Freiberufler, Selbstständig bist, dein Geld mit Marketing, mit deiner Leidenschaft oder wenn du sogar dein Hobby zum Beruf gemacht hast oder hauptberuflicher Blogger bist, was auch immer eben nicht der Norm entspricht.

Wie erklärst du deiner Familie und Freunden, was du machst?

Meine ersten Versuche verursachten oft Ungläubigkeit und Kopfschütteln.

Ich sagte meist so etwas wie: “Ich arbeite im Internet Marketing und vertreibe Produkte im Direktmarketing”. Bingo und schon vielen die Gesichtsmuskulatur in Mitleid und Verachtung.

Jetzt passiert mir das nicht mehr, weil ich es auch als Herausforderung sehe und meinen sogenannten Elevator-Pitch habe (was das ist, verrate ich Dir Hier.)

Aber mal ganz ehrlich, was sagst Du?

Die Antwort auf ÄHHH – Was machst Du beruflich!?

Tja, was macht man so alles in der Stadt oder auf dem Land, eben da wo Du deine Zelte aufgeschlagen hast?

Morgens aus dem Bett klettern, essen, sich seine Kau-leiste polieren, zur Arbeit antreten, saufen, aufs Klo gehen. Einkaufen, lesen, sich irgendwelchen Müll im Fernsehen rein ziehen und am Abend sich eine Tiefkühlpizza in die Mirko schieben. (guten Appetit)

Ach ja hätte ich noch beinahe vergessen, ab und zumal Sex so nebenbei, weil geil ist er schon lange nicht mehr. Freunde treffen, Filme schauen, Facebook checken. Und unzählige weitere Dinge, die eben das Leben so ausmachen.

Die Antwort auf ÄHHH - Was machst Du beruflich!?

Warum wir diese dämliche Frage meistens verfluchen.

Aber mal ganz ehrlich, das wollen wir gar nicht hören, wenn wir fragen:

Was machst du beruflich? Denn was wir eigentlich damit meinen:

Was ist dein Beruf? Also, was zum Geier ist deine produktive Beschäftigung, dein Zweck und Sinn, damit du das recht hast dich unserem Normalbürgertum an zuschließen?

Meine Antworten viel dementsprechend manchmal sehr sarkastische aus.

„Kommt auf die Jahreszeit an.“ „Ich arbeite auch im Frühling.“ „Ich bin Lebenskünstlerin.“ „Ich bin Lebens-Designerin.“

Auch meine Generation, geht nicht mehr nur einem Beruf nach. Zum einen haben wir immer häufiger Berufe, die man nicht in einem Wort beschreiben kann. Ich bin Arzt, Feuerwehrmann, Maler, – damit kann eben jeder etwas anfangen.

„Ich bin Campaign Manager – hä?“ „Fußbodenkosmetikerin?- wieee? (so nenne ich die fleißigen Putzfrauen oder Putzdüsen, die wenn man eine findet Ihren Beruf ebenfalls mit Leidenschaft ausübt. – DANKE – an der Stelle.)

Vor allem aber, steckt dahinter eine Idee, die meine Generation / und die jetzige Generation ebenfalls, doch angeblich ganz hartnäckig in Frage stellt:

Dass Menschen sich eben, über ihren Beruf definieren. Denn, wenn wir ehrlich sind, das unterstellen wir, wenn wir gleich zu Beginn eines Small Talk, nach der Tätigkeit fragen.

Wir drücken doch damit aus:

„Sage mir, was du beruflich tust, und ich sage dir, wer du bist.“

Normgänger oder Luser?

Das ist doch schon allein deswegen etwas unsinnig, weil wir ständig den Job wechseln oder besser gesagt einen zweit/dritt Job nachgehen. Manchmal freiwillig, weil wir uns langweilen,  oder weil wir den Mut gefunden haben etwas Neues auszuprobieren.

Manchmal unfreiwillig, weil das Geld hinten und vorne nicht reicht, der befristete Vertrag ausläuft oder eine der vielen Krisen wieder mal schuld ist.

Wenn wir aber laufend etwas anderes tun: Wie sollte uns dann das, was wir gerade aktuell tun, als Mensch definieren?

Noch wichtiger ist aber die grundsätzliche Frage: Wollen wir uns, sollen wir und andere, überhaupt so sehr über den Beruf definieren?

Laut Forsa Umfrage, wollen die Menschen für 2015 stressfreier Leben, an zweiter Steller mehr Sport, drittens mehr Zeit für die Familie. Sie würden einen nicht so guten Job an nehmen, wenn mehr Freizeit dabei raus kommt.

Doch dann heißt es doch „Generation Weichei.“ die „ein erfülltes Leben neben der Arbeit“ fordern. Und man setzt doch die Begriffe wie „Etwas Sinnvolles tun“ oder „Work-Life-Balance“ lieber in spöttische und belächelnde Anführungszeichen.

Doch wir können es drehen und wenden wie wir wollen,  in einem Punkt herrscht Einigkeit:

Angeblich ist uns der Job nicht mehr das Wichtigste im Leben. Wir wollen mehr LifeStyle, wie auch immer jeder seinen persönlichen LifeStyle wählt. Damit sollten wir uns mal mehr vertraut machen, finde ich.

Indem wir eben nicht gleich als erstes fragen: „was machst du beruflich?“.

Mein Fazit: 

Die Antwort auf ÄHHH – Was machst Du beruflich!?

Es kommt vor allem darauf an, das du den MUT hast, was zu ändern. Mach ein Spiel daraus, nimm es mit Humor. Was anderes ist es jedoch, wenn du es beruflich benötigst, so wie ich, oder du es einfach nur dämlich findest, dann überlege Dir einen tollen Spruch.

Hier kann ich Dir sogar konkret Hilfestellung geben, indem Du dir mein gratis E-Book

„„Und was machen Sie so beruflich?“ – Dein Elevator-Pitch – In 5 Schritten zum Elevator-Pitch- liest.

Nur TUN, MACHEN, WOLLEN, MUSST DU ES ALLEINE.

Wie auch immer, nimm es mit mehr Humor. Oder was meinst Du da zu, wenn die Frage kommt: Was machst Du beruflich!? Wäre Interessant zu wissen.

hier meine kleine Anregung für DICH – Dein Elevator-Pitch – in 5 Schritt – gratis

 

Also mach den Schritt, einfach unten eintragen und hole dir Deine Werkzeuge, die dich ein wenig dabei unterstützen soll, deine Leidenschaft, dein LifeStyle zu finden.

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P.S: Im Übrigen bin ich der Meinung, sei ehrlicher zu Dir selbst.

Mit sonnigen Grüßen
unterschrift neu

Antje 

Dein Hamsterrad NEIN Danke Paket

 

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